Verstehen.Bewegen.Weiterentwickeln.

Individuelle Physiotherapie, die den Menschen und seine Reaktionen in den Mittelpunkt stellt.

Nicht jede Beschwerde hat dieselbe Ursache.
Deshalb beginnt die Therapie nicht mit einer Behandlung,
sondern mit dem Verstehen Ihrer Situation.

01Verstehen

Wir analysieren Ihre Beschwerden und erkennen die Faktoren, die sie beeinflussen.

02Individuell

Ihre Situation ist einzigartig. Daher gibt es bei mir keine Standardbehandlung.

03Reaktionen erkennen

Wir betrachten nicht nur, was Sie tun, sondern wie Ihr Körper darauf reagiert.

04Schritt für Schritt

Gemeinsam entwickeln wir eine Strategie, die zu Ihnen, Ihrem Alltag und Ihren Zielen passt.

Mein Ziel: Ihre eigenen Grenzen verstehen, Kontrolle gewinnen und sich nachhaltig weiterentwickeln.Wissenschaftlich fundiert. Praxisnah. Menschlich.

Hier müssen Sie nichts beweisen.

Sie dürfen langsam beginnen. Und trotzdem vorankommen.

Wir nutzen einfache Elemente aus dem Boxen, um Aktivität, Körperwahrnehmung und Selbstwirksamkeit zu fördern. Ohne Sparring, ohne Leistungsdruck und immer in Ihrem Tempo.

Wobei kann Mental Health Physiotherapie unterstützen?

Mental Health Physiotherapie richtet sich an Menschen, deren Beschwerden nicht nur einzelne Muskeln oder Gelenke betreffen, sondern den ganzen Körper, die Belastbarkeit und den Alltag beeinflussen.

Im Mittelpunkt stehen körperliche und funktionelle Beschwerden, die häufig mit Stress, Schmerz, Erschöpfung, Angst oder einer veränderten Reizverarbeitung verbunden sind.

01

Chronische Schmerzen

Chronische Schmerzen können den Alltag stark einschränken, auch wenn keine eindeutige strukturelle Ursache gefunden wird. Dazu gehören zum Beispiel Rückenschmerzen, Nackenbeschwerden, Fibromyalgie oder generalisierte Schmerzsyndrome.

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Fatigue und Erschöpfung

Fatigue bedeutet mehr als normale Müdigkeit. Betroffene fühlen sich oft körperlich und mental erschöpft, reagieren empfindlich auf Belastung und benötigen lange Erholungszeiten. Dies kann zum Beispiel nach Long Covid, bei chronischen Erkrankungen oder nach längeren Belastungsphasen auftreten.

Wie Physiotherapie bei Fatigue unterstützen kann

Bei Fatigue und Post-Exertional Malaise (PEM) – der Verschlimmerung von Symptomen nach geringer Belastung – ist klassisches Ausdauertraining häufig nicht passend. Hier setzt eine spezialisierte Physiotherapie an, die den Körper schont und gleichzeitig gezielt unterstützt.

  • Energiemanagement (Pacing): Wir erarbeiten gemeinsam Strategien, wie Sie Ihre Aktivitäten so einteilen, dass Sie innerhalb Ihrer individuellen Belastungsgrenzen bleiben.
  • Regulation des Nervensystems: Sanfte Atemtherapie und gezielte Entspannungstechniken können dabei unterstützen, das überreizte vegetative Nervensystem zu regulieren.
  • Sanfte Körperwahrnehmung: Sie lernen, frühe Warnsignale Ihres Körpers besser zu deuten, um Zustandsverschlechterungen möglichst vorzubeugen.
  • Angepasste Alltagsbewegung: Wir entwickeln vorsichtige, an Ihre tagesaktuelle Form angepasste Bewegungsansätze, die Ihre Muskulatur sanft aktivieren, ohne sie zu überfordern.
03

Stressassoziierte Körperbeschwerden

Anhaltender Stress kann sich körperlich zeigen. Häufige Beschwerden sind innere Anspannung, erhöhte Reizempfindlichkeit, vegetative Dysregulation, Schlafprobleme, reduzierte Belastbarkeit oder ein Gefühl, ständig „unter Strom“ zu stehen.

04

Angst vor Bewegung und Belastung

Nach negativen Erfahrungen mit Schmerz oder Erschöpfung vermeiden viele Menschen bestimmte Bewegungen oder Aktivitäten. Ziel der Therapie ist es, wieder Sicherheit im Umgang mit Bewegung zu entwickeln und die eigenen Grenzen besser wahrzunehmen.

05

Erhöhte Sensitivität des Nervensystems

Bei einer erhöhten Sensitivität des Nervensystems können Reize stärker wahrgenommen werden als zuvor. Schmerzen können sich ausbreiten, wechselhaft sein oder auch bei eigentlich ungefährlichen Reizen auftreten.

06

Funktionelle Beschwerden

Funktionelle Beschwerden sind real, auch wenn sie nicht immer durch klassische Befunde erklärbar sind. Dazu können Schwindel, körperliche Unsicherheit, wechselnde Symptome, funktionelle neurologische Beschwerden oder belastungsabhängige Reaktionen gehören.

07

Schlaf und Regeneration

Nicht erholsamer Schlaf beeinflusst Schmerz, Belastbarkeit, Konzentration und Regeneration. Deshalb wird auch betrachtet, wie Erholung, Tagesstruktur und Aktivität zusammenhängen.

Ziel der Therapie

Ziel ist nicht, Beschwerden einfach „wegzutrainieren“. Gemeinsam geht es darum, die Reaktionen des Körpers besser zu verstehen, individuelle Grenzen frühzeitig zu erkennen und Schritt für Schritt mehr Sicherheit im Alltag und in Bewegung zu entwickeln.

Physiotherapie & Körperorientierte Therapie

Zsolt Finna

Ich begleite Menschen dabei, wieder Sicherheit, Vertrauen und Freude an Bewegung zu entwickeln.

Mein Name ist Zsolt Finna, ich bin Physiotherapeut. Mein Schwerpunkt liegt in der physiotherapeutischen Begleitung von Menschen mit psychosomatischen Beschwerden, insbesondere bei damit verbundenen körperlichen Symptomen wie Muskelverspannungen, Bewegungsangst, Inaktivität und chronischen Schmerzen.

Seit mehreren Jahren arbeite ich mit Patientinnen und Patienten, bei denen sich seelische Belastungen auch körperlich ausdrücken. In meiner therapeutischen Arbeit behandle ich gezielt die mit der Grunderkrankung verbundenen körperlichen und bewegungsbezogenen Beschwerden.

Aus meiner Erfahrung reicht eine rein manualtherapeutische Behandlung in vielen Fällen nicht aus. Für nachhaltigere Ergebnisse ist es wichtig, die Behandlung durch aktive Bewegungstherapie zu ergänzen. Das Ziel ist, dass Patientinnen und Patienten Schritt für Schritt wieder aktiver werden, ihre Körperwahrnehmung vertiefen und ein Gefühl von Sicherheit im eigenen Körper entwickeln.

Besonders großes therapeutisches Potenzial sehe ich im therapeutischen Boxen. In dieser Methode lassen sich verschiedene wichtige Elemente miteinander verbinden: bewusste Atmung, Förderung der Achtsamkeit und Konzentration, Verbesserung der Koordination sowie Aktivierung kognitiver Fähigkeiten. Therapeutisches Boxen bedeutet dabei weder Kampf noch Leistung, sondern das bewusste Zusammenspiel von Bewegung, Rhythmus, Atmung, Konzentration und Körperwahrnehmung.

In meiner physiotherapeutischen Einzel- und Gruppenarbeit setze ich therapeutisch angeleitete Boxelemente gezielt ein. Im Vordergrund stehen Bewegungsfreude sowie die Entwicklung von Aktivität, Stabilität und innerer Balance in einem sicheren therapeutischen Rahmen.

Mein Behandlungskonzept

Individuell. Evidenzbasiert. Praxisnah.

Moderne Physiotherapie bedeutet für mich weit mehr als die Behandlung einzelner Symptome. Im Mittelpunkt steht das Verständnis des Menschen, seiner Beschwerden und seiner individuellen Reaktionen auf Belastungen. Mein Behandlungskonzept verbindet wissenschaftliche Evidenz, klinische Erfahrung und eine strukturierte, hypothesenbasierte Herangehensweise.

Im Mittelpunkt steht, gemeinsam mit Ihnen zu verstehen, wie Ihr Körper auf Belastungen reagiert, individuelle Grenzen zu erkennen und daraus realistische Ziele für eine schrittweise und nachhaltige Entwicklung abzuleiten.

01

Die therapeutische Beziehung als Grundlage des Erfolgs

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit schafft die Grundlage für Offenheit, gemeinsame Zielsetzung und aktive Mitarbeit. Erfahrungen und Beschwerden werden ernst genommen, ohne den Menschen auf eine Diagnose zu reduzieren.

Dabei gilt: Nicht der Patient ist schwierig – die Situation ist komplex.

02

Clinical Reasoning und hypothesenbasierte Entscheidungsfindung

Clinical Reasoning beschreibt den strukturierten klinischen Denkprozess. Dabei geht es nicht nur um die Diagnose, sondern um die Frage, was im gesamten System geschieht.

  • Welche Faktoren beeinflussen die Beschwerden?
  • Wie reagiert der Körper auf Belastung?
  • Welche Muster lassen sich erkennen?
  • Was unterstützt die weitere Entwicklung?

Hypothesen werden fortlaufend anhand der Reaktionen auf Untersuchung, Übung und Belastung überprüft.

03

Plausibilität schaffen

Komplexe Beschwerden können unvorhersehbar und schwer verständlich wirken. Deshalb entwickeln wir gemeinsam ein nachvollziehbares Bild der Situation und verbinden Beobachtungen mit den persönlichen Erfahrungen.

Mehr Verständnis kann Unsicherheit reduzieren und die Handlungssicherheit im Umgang mit dem eigenen Körper stärken.

04

Funktionelle Untersuchung und Reaktionsanalyse

Bewegung dient sowohl als diagnostisches als auch als therapeutisches Werkzeug. Entscheidend ist nicht nur, was möglich ist, sondern wie der Körper während und nach einer Belastung reagiert.

Unmittelbare und verzögerte Reaktionen helfen dabei, Belastbarkeit und Dosierung individuell einzuschätzen.

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Schmerz, Sensitivität und Belastung

Schmerz ist ein komplexes Schutzsignal und nicht immer ein direkter Hinweis auf Gewebeschäden. Wahrnehmung und Reaktion können unter anderem durch Erfahrungen, Erwartungen, Aufmerksamkeit und Belastungen beeinflusst werden.

Ziel ist es, individuelle Reaktionen besser zu verstehen und passende Strategien für einen sicheren Umgang mit Belastung zu entwickeln.

06

Die Rolle von Bewegung

Bewegung ist weit mehr als Kraft- oder Ausdauertraining. Sie ermöglicht Erfahrungen, liefert Informationen über Belastbarkeit und unterstützt die Anpassungsfähigkeit des Körpers.

Entscheidend sind eine passende Dosierung und eine schrittweise Progression, die sich an den Rückmeldungen des Körpers orientiert.

07

Individuelle Therapie statt Standardprotokoll

Es gibt selten eine einzige Lösung, die für alle Menschen gleichermaßen funktioniert. Die Therapie orientiert sich an Untersuchungsergebnissen, individuellen Reaktionen, persönlichen Zielen und den Anforderungen des Alltags.

Durch regelmäßige Überprüfung und Anpassung entsteht ein dynamischer Prozess, der den tatsächlichen Bedürfnissen folgt.

08

Zentrale Grundsätze meiner Arbeit

  • Patienten verstehen statt bewerten.
  • Reaktionen analysieren statt vorschnell interpretieren.
  • Bewegung diagnostisch und therapeutisch nutzen.
  • Hypothesen bilden und überprüfen.
  • Individuelle Belastungsreaktionen ernst nehmen.
  • Die Therapie an den Menschen anpassen – nicht den Menschen an die Therapie.

Bewegung, die bei Ihnen beginnt.

Wählen Sie einen Bereich aus, um mehr zu erfahren.

01

Erstgespräch

In Ruhe ankommen

Wir lernen uns kennen und sprechen über Ihre aktuelle Situation.

02

Einzelbegleitung

Individuell bewegen

Die Übungen werden an Ihre körperliche Situation und Ihr Tempo angepasst.

03

Kleine Gruppe

Gemeinsam aktiv

Ein geschützter Rahmen für Bewegung ohne Vergleich und Leistungsdruck.

Von der Anamnese zum persönlichen Bewegungsplan.

Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für eine physiotherapeutische Anamnese. Wir erfassen körperliche Beschwerden, Bewegungsmöglichkeiten und persönliche Ziele. Daraus entsteht ein individuell abgestimmtes Programm.

Erstes Gespräch anfragen
01
Kennenlernen & Anamnese

Wir besprechen Ihre Beschwerden, bisherigen Erfahrungen und persönlichen Ziele.

02
Körperliche Befundaufnahme

Wir betrachten Beweglichkeit, Belastbarkeit und die Bereiche, die Unterstützung benötigen.

03
Individueller Bewegungsplan

Auf dieser Grundlage wähle ich passende Übungen und therapeutisch angeleitete Boxelemente für Sie aus.

04
Begleitung & Anpassung

Das Programm wird gemeinsam umgesetzt und regelmäßig an Ihre Entwicklung angepasst.

Ein kleiner Schritt reicht.

Schreiben Sie uns ganz unverbindlich. Wir melden uns persönlich und besprechen in Ruhe, ob Beta Boxing gerade zu Ihnen passt.